Kathi: Best Practice – annalauraloves

Mit 13 Jahren hat sie ihren YouTube Kanal gegründet, dieser hat mittlerweile 258.410 Abonnenten (Stand 11.01.2017). Knapp 4 Jahre später hat sie still und leise eines Nachts beschlossen, dass Videos alleine nicht mehr genug sind und ihren Blog gegründet. Die Rede ist von Anna-Laura Kummer. Sie gehört zu den Top 30 Bloggern in Österreich und ist laut Blogheim.at auf Platz 8 der Kanäle mit den meisten Followern (plattformübergreifend). Allein auf Instagram hat sie mittlerweile die 114.000 gekackt.
Im Juni letzten Jahres folgte dann ihr eigener Online Shop www.annalauraloves.com. Auf diesen Verkauft sie selbst designte Handyhüllen und einen Wochenplaner. Das ist aber nur der Anfang, weitere Sachen sollen folgen. Continue reading Kathi: Best Practice – annalauraloves

Kathi: Bundespräsidentenwahl in Österreich – Warum gehst du wählen?

Warum gehen die Österreicher wählen? Warum gehen Menschen überhaupt wählen?

Selber weiß man seine Gründe und denkt gar nicht groß darüber nach warum. Man geht einfach wählen. Was sind aber die Gründe der anderen? Eine Frage der ich auf den Grund gegangen bin. Ich habe Leute auf der Straße gefragt warum sie wählen gehen und bin auf eine Erkenntnis gekommen. Im Grunde gehen die meisten Leute aus demselben Grund wählen, egal ob Van der Bellen-Wähler oder Hofer-Wähler.

Seit 1907 gibt’s es das allgemeine Männerwahlrecht und seit 1919 das allgemeine Frauenwahlrecht. Im Jahr 1929 gab es eine Reform der Bundesverfassung und dadurch auch vom Wahlgesetz. Im selben Jahr wurde auch die Volkswahl des Bundespräsidenten eingeführt. Seit 2007 liegt das aktive Wahlalter bei 16 und das passive bei 18 Jahren. Die Bundespräsidentenwahl ist die Ausnahme, hier liegt das passive Wahlalter bei mindestens 35 Jahren.

1957 lag die Wahlbeteiligung bei der Bundespräsidentenwahl bei 97,2 Prozent, das ist die höchste in der Geschichte der ersten und zweiten Republik.
Bis 1982 bestand die allgemeine Wahlpflicht bei Bundespräsidentenwahlen in Österreich. Danach wurde diese nach und nach in allen Bundesländern abgeschafft. 2010 fanden die ersten Bundespräsidentenwahlen ohne Wahlpflicht statt.
Im selben Jahr gab es auch die Niedrigste Wahlbeteiligung bei Bundespräsidentenwahlen seit 1957.
Bei der diesjährigen Wahl ist die Wahlbeteiligung von Wahlgang zu Wahlgang gestiegen. Im ersten Wahlgang lag diese bei 68,5 Prozent und bei der Wahlwiederholung bei 74,2 Prozent. Im Vergleich zu 2010 ist das eine Steigung von 20,6 Prozent. Außerdem gab es bei dieser Wahl seit 1957 die erste Wahlanfechtung einer Bundespräsidentenwahl. Bei dieser Wahl gab es etliche Pannen und Probleme die mit Sicherheit eigentlich nicht so passieren hätten sollen.

Bundespräsidentenwahl 2010

Generell war die Bundespräsidentenwahl 2016 eine Wahl, welche sehr viele Menschen beschäftigt hat. Eine Wahl die sehr emotional und persönlich war. Eine Wahl die sicher lange in unseren Köpfen bleibt und auch in die Geschichte eingehen wird.

Kathi: Trends Online Journalismus

Die Branche die sich wohl am schnellsten verändert ist die Medienbranche. Immer wieder kommen neue Plattformen, Strategie etc. auf den Markt. Manche bleiben Hypes und andere Entwickeln sich zu Trends.

Influencer Marketing

Reguläre Werbung rückt immer mehr in den Hintergrund und eine Strategie rückt immer mehr in den Vordergrund: Influencer Marketing. Unternehmen setzen mittlerweile immer mehr in Blogger und Influencer. Kunden vertrauen anderen Kunden, in den Fall den Influencern, viel mehr als herkömmlicher Werbung. Warum aber setzen Unternehmen in Influener? Unsere Welt spielt sich immer mehr online ab, das heißt die Reichweite für Blogger und Influencer wird immer größer. Als Unternehmen selbst eine große Community aufzubauen würde viel zu lang dauern, deswegen ist der einfachste Weg Influencer Marketing. Diese haben auch eine gute Beziehung zu ihren Lesern, dadurch wird die Werbung auch um einiges besser von den Kunden angenommen.

Durch diese Art der Werbung kann eine definierte Zielgruppe erreicht werden, eine die mit regulärer Werbung gar nicht erreicht werden kann. Zu den Schwächen und Gefahren des Influencer Marketings. Das Unternehmen muss sehr Transparent gegenüber des Influencers sein und dann in Folge auch gegenüber dem Leser, sprich Kunde. Der Influencer muss zum Produkt oder Profil des Unternehmens passen, dass die Werbung wirksam und authentisch ist.
Durch die Influencer entsteht direkter Kontakt zu den Kunden. Durch Influencer Marketing wird der Content bestmöglich an die Zielgruppe gebracht. Durch den Style des Influencers kommt der Content natürlich rüber. Außerdem können diese Informationen über das Unternehmen oder die Marke übermitteln die sonst nach außen nicht so sichtbar sind.
Diese Strategie beziehungsweise Art von Werbung wird immer populärer und kommt bei Kunden immer besser an. Die herkömmliche Werbung wird immer weniger werden und es wird auf Influencer Marketing oder Content Marketing gesetzt.

Snapchat

Eine der beliebtesten Plattformen und der Trend schlechthin momentan: Snapchat. Snapchat der Vorreiter für flüchtige Content Formate. Deswegen so beliebt da Content nur für 24 Stunden sichtbar ist. Ein Kurzlebiges Content Format passend zu unserer kurzlebigen Gesellschaft. Die Aufnahmezeit von Snapchat ist begrenzt auf 10 Sekunden. Snapchat bietet eine Plattform mit großer Reichweite. Es ist weltweit verfügbar und auch noch kostenlos. Wie jedes Format hat auch dieses seine Schwäche. Der wohl wichtigste Faktor ist, dass für Snapchat ein Smartphone benötigt wird. Die App schluckt unteranderen wohl den meisten Akku und auch Datenvolumen. Da Snapchat auch doch online ist und kurzlebig leidet die Bild- und Video-Qualität darunter. Snapchat ist auf Video und Bild ausgelegt, daher ist die Möglichkeit von Text begrenzt.

Es bieten sich auch einige Möglichkeiten für Unternehmen, speziell Medienunternehmen und Online-Formate. Durch Snapchat har man eine bestimmte Zielgruppe. Das Publikum ist jung, wenn nicht sogar jugendlich. Es lässt sich Ideal nutzen zur Selbstvermarktung, aber auch eine sehr schnelle Vermarktung. Möglichkeiten für Medienunternehmen speziell sind das anteasern von Themen, Ankündigungen, die Interaktion mit Usern. Snapchat kann auch Insights in den Produktionsalltag bringen oder bei Events und Ereignissen. Wie bei allen gibt’s auch hier wieder Risiken. Jeder weiß wo, wann & was der „Snapchatter“ macht. Die ältere Generation wird ausgeschlossen. Für viele User entsteht ein Zwang, da die Angst etwas zu verpassen ziemlich groß ist.

Snapchat bietet eine Platform für Unternehmen, um Insights zu geben, anteasern oder Vermarktung. Viele Medien sehen den Wert in Snapchat noch nicht und sollten es mehr nutzen.

(Facebook) Live Videos

Live Videos werden immer populärer. Vor allem deswegen, weil diese vom Facebook Algorithmus besser gerangt werden. Live Videos werden grundlegen als „echter“ wahrgenommen, da sie den Moment zeigen. Was wirklich passiert ohne Bearbeitung. In gewisser Hinsicht sind Live Videos kurzlebig. Sie werden zwar im Nachhinein abgespeichert und können wieder angeschaut werden, aber sie sind nur in dem Moment aktuell. Während der Live Session können Zuseher und Filmer miteinander interagieren. Durch das Streamen leidet die Qualität der Videos. Außerdem sollte die richtige Zeit gewählt werden um Live zu gehen, damit eine möglichst große Reichweite erreicht werden kann.

Ähnlich wie bei Snapchat können Insights gegeben werden. Bei Events kann auch gefilmt werden, wie zum Beispiel bei der Bundespräsidentenwahl als Alexander van der Bellen seine Kandidatur bekannt gegeben hat. Sowohl für den Zuseher als auch für den Filmer ist es ein hoher Zeitaufwand. Die Mehrheit der Videos werden ohne Ton angeschaut, da die meisten Personen Facebook über Mobileendgeräte konsumieren, wenn sie auf den Weg in die Arbeit oder nachhause.

Kathi: Snapchat, Instagram & Co.

Verbringe ich zu viel Zeit auf Social media Plattformen?

6:00 Uhr: der Wecker läutet. Es ist Donnerstag und ich muss in die FH, aber bevor ich aufstehe wird erst mal Snapchat gescheckt. Das Ganze dauert mit Sicherheit fast 10 Minuten. Danach heißt es aufstehen. Snapchat habe ich jetzt seit gut eineinhalb Jahren. Ich benutz es aber hauptsächlich um die Stories anderer anzusehen, anstatt selbst zu posten. Die Stories von diversen bekannteren Bloggern und anderen Instagram Sternchen interessieren mich am meisten. Ich merke aber immer mehr das mich das ganze zwischenzeitlich ziemlich nervt und ich entfolge denen, die sehr viel snappen oder einfach nur negative Stimmung verbreiten.

7:30 Uhr: ich sitz im Zug. Als heißt es mal Kopfhörer rein und Spotify oder Podcasts hören. Im Zug durchforste ich dann den nächsten Social Media Kanal, nämlich Instagram. Das ist mit Sicherheit mein Lieblings Kanal, auf dem bin ich auch am aktivsten. Ich versuch hier jeden Tag ein Bild zu posten, wenn ich mal keines hab das mir gefällt oder das in meinen Feed passt ist es, aber halb so schlimm. Ein schöner Feed ist mir persönlich sehr wichtig. Ein schöner Feed bedeutet für mich, dass meine Bilder farblich und thematisch gut zusammenpassen. Ich versuche hier meine Follower Anzahl bewusst zu steigern und auf meinen Blog aufmerksam zu machen. Nach Instagram wird meine Facebook Timeline gecheckt. Das geht ziemlich schnell, weil ich Facebook ziemlich „uninteressant“ finde und eher passiv nutze. Hauptsächlich nutz ich Facebook um mit Freunden in Kontakt zu bleiben oder auf meine Blogposts aufmerksam zu machen.

8:30: die erste Vorlesung beginnt. Die dauert bis 12:55, da kann es zwischendurch schon mal etwas trocken und fad werden. Das ist dann die Zeit in der wieder Instagram geöffnet wird. Oftmals wurde da nicht viel Neues gepostet.

12:55: Mittagspause. Ich und die anderen der Klasse suchen und einen „Glasraum“, dass wir uns dort hinsetzen können, essen können und Aufgaben für die Lehrveranstaltungen erledigen können. Zuerst wird erstmal gegessen. Nebenbei werden dann die Snaps die seit der früh gepostet wurden angeschaut. Instagram wird dann meistens auch nochmal gecheckt. Das ist dann meistens auch die Zeit, in der ich selbst ein Bild poste. Wenn ich kein Bild um die Mittagszeit poste ist es entweder erst am Abend, so ab 18:00 Uhr oder schon in der Früh. Das sind nämlich die Zeiten in denen die meisten Leute online sind und das Bild auch am ehesten sehen.

17:20: FH ist aus. Am Weg nachhause wird wieder Musik auf Spotify oder Podcasts gehört. Die Zeit genieß ich dann meistens und schau auf keine Social Media Plattformen.

18:45: zuhause angekommen. Während dem kochen schau ich dann meistens auf Snapchat. Zum Abend hin bin ich dann immer weniger online. Nur wenn ich sehe das jemand mein Bild geliked hat oder jemand der mich interessiert etwas postet. Ich habe nämlich bei manchen die Benachrichtigungen aktiviert, damit ich kein Bild verpasse.

Vor dem schlafen gehen schau ich dann meistens noch mal auf Snapchat und Instagram, aber das wird auch immer seltener.