Vom Filmproduzentin zur Youtube Legende & eigenen Marke: Casey Neistat

 

Jeder der sich des Öfteren auf Der Video-Plattform YouTube bewegt wird vielleicht schon früher oder später über einen gewissen YouTuber namens Casey Neistat
gestolpert sein.
Falls nicht wird das höchste Zeit. Denn auch wenn Neistat schon bekannter Filmregisseur und Produzent war, der schon mit HBO, Nike und Mercedes Benz zusammen an Werbevideos gearbeitet hat, so ist er doch eher als YouTuber, Familienvater und Abenteurer bekannt.

 

In der Youtube Szene wurde er durch einen seiner Kurzfilme „Bike Lanes“ den er auf Youtube im Jahr 20011 veröffentlichte, bekannt. Nach seinem Erfolgsstart auf Youtube, legte er eine Bemerkenswerte Online-Karriere hin und etablierte sich in kürzester Zeit zu einem Phänomen und einer eigenen Marke. 2015 fing Neistat an täglich einen Vlog (Video-Tagebuch eintrag) auf seinem Youtube Kanal hochzuladen. Innerhalb von nur zwei Jahren generierte er über 1,3 Billionen Videoaufrufe und 6 Millionen Abonennten.

 

Sein Erfolgsrezept: Authentizität, Spontanität, Abenteuerlustigkeit, Kreativität, seine Erfahrung mit Film und Schnitt die er aus seinem Berufsleben mitnimmt und Gastauftritte diverser Persönlichkeiten wie zum Beispiel Karlie Kloss. 

Die Message die er in seinen „Daily Vlogs“ verbreitet ist eine Mischung aus Lebensweisheiten, Motivation mehr zu erleben, das beste aus jeder Situation zu machen und auch Risiken einzugehen.

All das verpackt er in fünf bis zwölf Minuten lange Videos die sich durch beeindruckende Film- und Drohnen-Aufnahmen und dem New Yorker City flair auszeichnen.
Als Wiedererkennungszeichen verwendet Neistat eine zerkratzte Sonnenbrille, sein elektrisches Boosted Board mit dem er in fast jedem seiner Vlogs durch die überfüllten Straßen New Yorks zwischen dem Verkehr druch zischt und seinen unverwechselbarer Film- und Schnittstil die ihm und seine Videos zu der Marke machten die er jetzt verkörpert.

Auch wenn der 36-jährige keine Daily Vlogs mehr auf Youtube hochlädt, sondern den Fokus auf   Kurzfilme, Videoaufträge und sein Familienleben legt, so wird man sicher noch öfter von ihm in Zukunft hören. 

 

 

 

 

 

 

Kritik an zu hohen Wahlkampfkosten. Bürger würden Gelder anders investiere.

Die Wahlwiederholung des Bundespräsidenten sorgte für viel Ärger und Diskussion unter den Bürgern. Ein Grund der für viel Gesprächsstoff sorgte waren die Kosten für die Wahlwiederholung, die auf zehn bis zwölf Millionen 1hochgerechnet wurden.

Auch insgesamt bekamen die zwei Stichwahl-Kandidaten Norbert Hofer und Alexander van der Bellen insgesamt knapp dreizehn Millionen Euro zur Verfügung gestellt um ihre Wahlkampagnen auszuführen, die sich mit der Wiederholung nun auf neun Monate belauft.

Die Kosten für die Stichwahl tragen Bund und Länder. Laut Innenminister Wolfgang Sobotka soll die Bundespräsidenten-Stichwahl mit den Gemeinden mit keinerlei finanzieller Belastung in Verbindung gebracht werden. Da die Fehler immerhin bei den Bezirkswahlbehörden passiert sind, ist dies nur fair.

Bei einer Befragung von 73 Personen ergab sich das Ergebnis, dass die Mehrheit mit dem neuen Wahlergebnis und Van der Bellen als Bundespräsident Österreichs zufrieden ist.

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Weiters ist es gesetzlich festgelegt dass Die Wahleinnahmen jeden Kandidaten eine Woche vor der Wahl veröffentlicht werden muss.
So führte Van der Bellen einen Wahlkampf mit Spendengelder in Höhe von 7,1 Millionen Euro.
Die Zahlen der Wahleinnahmen von Norbert Hofer wurden noch nicht öffentlich vorgelegt belaufen sich jedoch auf etwa 6 Millionen Euro.

wahlkampsspenden

Somit wurden rund 13 Millionen Euro für den Wahlkampf der sich über fast 9 Monate zog, ausgegeben. Von allen Seiten ertönte darüber scharfe Kritik. Viele Bürger sind der Meinung dass das, in den Wahlkampf investierte Geld, rausgeschmissenes Geld wäre, dass der Staat woanders dringender benötigt.
Der Überfluss an Plakaten, Flyer und anderen Kampagnenaktionen wurde bemängelt. Oft genannte Vorschläge für Investitionen in den Staat sind Bildung, Familie, Verkehr & Innovation und Pensionsvorsorge.

Ergebnisse einer öffentlichen Befragung, für was Bürger das Geld, dass für die Kampagnen der  Bundespräsidentenwahl ausgegeben wurde, verwenden würden.

investition

Oft wird mit der Aussage argumentiert, dass man die Kandidaten sowieso bereits kenne und sich schon längst ein eigenes Bild und Meinung gemacht hat und die Kampagnen der jeweiligen Konkurrenten nicht wahrnimmt.
Dazu kommt dass wir in einem digitalen Zeitalter genug Möglichkeit haben um uns gratis über das Internet zu informieren und die Wahlkämpfe genauso gut online ausgetragen werden könnten.
Und obwohl das ein sehr guter Punkt ist, trifft er nur auf einen Teil der Bevölkerung zu, da Internet-kampagnen hauptsächlich junges Publikum erreichen würde.

Man könnte jedoch auch einen Kompromiss eingehen und einen Teil der Gelder sparen und in anderweitige Dinge investieren um das Wohlergehen der Bürger und der Allgemeinheit zu fördern.

 

 

 

 

Online Trends unter der Lupe

Trends kommen und gehen und sind für gewöhnlich nur für kurze Zeit relevant. Wie in so vielen Bereichen gibt es auch in den Medien Trends und Hypes. Meistens entstehen diese jedoch aus, schon vorhanden Formaten und entwickeln sich dann weiter zu einem Trend. Facebook Artikel, Videos und Live-Streams sind drei Trends die in letzter Zeit besonders beliebt geworden sind.

F A C E B O O K – A R T I K E L:
Facebook hat mit Abstand die größte Reichweite von allen sozialen Netzwerken. Diese Reichweite wird tagtäglich mit Content konfrontiert. Zahlreiche Artikel, Videos, Bilder und Kommentare werden auf der Website veröffentlicht. Somit sind Facebook Artikel zu einem Hauptbestandteil unserer regelmäßigen Leselektüre geworden. Möchte man sich jedoch umfangreicher informieren und Wahrheitsgetreue Aussagen lesen so garantiert Facebook nicht für Qualität.

Vorteilhaft bei Content der auf Facebook geteilt wird ist natürlich, dass er die Möglichkeit hat sich extrem schnell zu verbreiten und in kürzester Zeit eine Reichweite zu generieren die auf anderen Wegen so schnell nicht machbar wäre. In anderen Worten hat er größere Chancen Viral zu werden.
Der Überfluss an Content erschwert jedoch das herausfiltern von Artikeln die irrelevant oder unangemessen sind. Nutzer werden mit Falschinformationen konfrontiert die mit reißerischen Titeln und Headern werben um mehr Klicks und somit auch Einnahmen zu generieren.

Eine weitere Problematik stellen die Werbeeinnahmen auf Facebook da. Die Platform gibt keinen Cent des eingenommenes Geldes von Werbeschaltungen an die Produzenten der Artikel ab. Dies macht es Medienunternehmen unmöglich sich ausschließlich mit Online Artikeln finanziell über Wasser zu halten.

V I D E O:
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – Ein Video sagt mehr als tausend Bilder.
Videos haben sich in den letzten Jahren zu einem der meist verwendeten Multimedia Format entwickelt. Auf Facebook findet man fast ausschließlich nur Videos. Sogar Live-Videos werden im Facebook Algorithmus als wichtiger eingestuft und deshalb als erstes in der Timeline angezeigt. Die Interaktionen mit dem Beitrag werden dadurch drastisch erhöht und Nutzern bleibt ein Videobeitrag eher in Erinnerung als ein Text oder ein Bild.

Der einzige Nachteil bei dieser Content Form ist, dass man eine stabile Internetverbindung benötigt und Zugang zur Audio aufbauen muss um das Video in voller Qualität genießen zu können. Auch die Produktion von einem Video ist aufwendiger als die eines Artikels der ausschließlich aus Bildern und Text besteht. Abgesehen von diesen Schwachpunkten ist ein Video die beste Art und Weise Informationen zu teilen.

Bei der Produktion von Videomaterial sollte man sich jedoch im vor hinein auch noch erkundigen welches Material man verwenden darf und für welches man Lizenzen oder eine Zustimmung braucht. Andernfalls könnte man Richtlinien oder Gesetzte verstoßen.
Durch die Einführung von Videoformaten online, haben sich Berichterstattungen verändert und anpassen müssen.

L I V E – V I D E O:
Live Videos wiederum sind sehr einfach und unaufwändig zu erstellen. Im Gegensatz zu normalen Videos können Zuschauer durch das kommentieren mit dem Videoproduzenten interagieren. Auf Facebook gibt es auch die Möglichkeit auf Live-Videos zusätzlich mit der Emotionen-Funktion zu reagieren und somit auf die Sekunde genau, die Stimmung preis zu geben.

Live Videos werden auch als allererstes in der Facebook Timeline angezeigt weil sie so schwer gewichtet sind. Hat man eine Facebook Seite abonniert, die gerade Live ein Video überträgt, so sieht man dieses Live-Video die ganze Nutzungszeit über rechts unten als verkleinertes Video um jederzeit darauf zugreifen zu können.
Das tolle bei dieser Art des „Sharings“ ist, dass es durch die Liveübertragung zu einem schnellen Informationsaustausch kommt und eine gewisse Transparenz vorhanden ist.
Sobald ein Live-stream jedoch beendet ist sinkt die Relevanz rapide ab und die Videos werden nur noch sehr selten ein zweites mal angeschaut.

Obwohl diese Trends momentan sehr beliebt sind ist es unsicher ob sie auch noch in einem Jahr genauso relevant sein werden.

Liz: 24/7 Online

Das Handy als nützlicher Zweckgegenstand und alltäglicher Begleiter, immer in Reichweite. So sieht die Realität für die meisten Smartphone Nutzer heutzutage aus. Doch womit wir die Zeit die wir am Handy verbringen eigentlich nutzen, bleibt jeden sich selbst überlassen.

Mein Alltag fängt zum Beispiel mit meinem Lieblingslied, abgespielt von meinem iphone als Wecker an. Ein kurzer Griff und schon bin ich online. Meine erste Tätigkeit ist nicht, aufstehen, zähne putzen oder Kaffee machen.
Nein!
Meine erste Prioritaät ist es mich auf den neusten Stand zu bringen.

Zuerst Whatsapp dann Instagram, Facebook und zu guter Letzt Snapchat. Das kann schon mal dauern. Geschätzte 5-6 Stunden meines Alltages werden für soziale Netzwerke und das konsumieren von Medien genutzt. Vielen mag das jetzte erschreckend viel erscheinen.
Und um das ganze etwas zu rechtfertigen möchte ich an dieser Stellen hinzufügen dass ich seit fast 2 Jahren Youtube Videos drehe, einen Instagram Blog betreibe und natürlich die Tagesgeschehen und Nachrichten über mein Handy lese.
Aber rechnet doch mal selbst nach (und zwar ehrlich). Ob ihm Zug, die zehn Minuten die man auf den Bus wartet und dabei mal kurz auf Facebook schaut was es neues gibt oder die halbe Stunde am Abend die man auf Instagram Blogs verbringt. Jede Minute zählt.
Aber ja alles in allem bin ich ein äußerst aktiver Nutzer der heutigen Medien.
Mit 15 Jahren habe ich begonnen auf meinem Foodblog über gesunde Rezepte, Mode und meine Hobbies zu schreiben. Von diesem Moment an kamen immer mehr Sachen hinzu bis mir die das bloggen mit Fotos nicht mehr ausreichte.
Nach langem Überlegen und Zweifeln beschloss ich einen eigenen Youtube Kanal zu eröffnen. Das filmen macht mir schon seit ich ein Kleinkind bin Spaß. Was den Schnitt angeht brauchte es ein bisschen mehr Zeit alles zu erlernen. Doch nach einem Wochenende hatte ich die Basics drauf.

Es gibt viele Arten soziale Netzwerke zu nutzen. Sie können viel mehr als man am ersten Blick erwarten mag. Die Mehrzahl aller User nutzt jedoch nur einen Bruchteil aller Funktionen. Das „liken“ und kommentieren von Beiträgen wird zwar häufig gesehen, jedoch nutzen nicht annähernd so viele Menschen die Funktion Inhalte auch zu teilen. Diese Art Social media Plattformen zu nutzen wird als passives Nutzen bezeichnet.

Müsste ich mich selbst kategorisieren würde ich mich als aktiven Nutzer beschreiben. Ich poste jeden zweiten Tag ein neues Bild auf mein Instagram Profil, lade ein, bis zwei mal die Woche ein Youtube Video auf die Plattform hoch, Vernetze mich mit Freunden und neuen Kontakten auf Facebook und zwitschere hin und wieder auf meinem Twitter account über die neusten Ereignisse.

All das beansprucht natürlich sehr viel Zeit aber auch Geduld. Denn was viele nicht wissen ist, dass obwohl alles so einfach und leicht aussieht, steckt oft einmal sehr großer Aufwand hinter einem Foto, Blogpost oder Video. Insbesondere Videos beanspruchen sehr viel Zeit, Nerven und Kreativität.
Glücklicherweise macht sich die Arbeit bezahlt. Nach einiger Zeit, wenn man genügend Abonnenten und eine größere Reichweite generiert hat, kann es auch schon mal vorkommen dass man für das Ein oder Andere Posting mit Firmen zusammen arbeiten kann und somit auch etwas Geld bekommt.

Wenn ich versuche älteren Bekannten oder Neuen Kontakten zu erklären was genau ich da den nun mache im Internet und warum, merke ich ziemlich schnell dass ich das selbst nicht so recht erklären kann. Es macht mir einfach Spaß. Das Schreiben, filmen schneiden und posten nimmt wahrlich viel Zeit in Anspruch aber es gibt mir auch ein Gefühl von Freiheit und Erfüllung. Ich persönlich kann nur jeden empfehlen der sich fürs bloggen interessiert, es aus ganzem Herzen zu wollen und nicht nur lieblos drauf los zu starten ohne wirklich zu wissen was und wen sie damit erreichen wollen.