Liz: 24/7 Online

Das Handy als nützlicher Zweckgegenstand und alltäglicher Begleiter, immer in Reichweite. So sieht die Realität für die meisten Smartphone Nutzer heutzutage aus. Doch womit wir die Zeit die wir am Handy verbringen eigentlich nutzen, bleibt jeden sich selbst überlassen.

Mein Alltag fängt zum Beispiel mit meinem Lieblingslied, abgespielt von meinem iphone als Wecker an. Ein kurzer Griff und schon bin ich online. Meine erste Tätigkeit ist nicht, aufstehen, zähne putzen oder Kaffee machen.
Nein!
Meine erste Prioritaät ist es mich auf den neusten Stand zu bringen.

Zuerst Whatsapp dann Instagram, Facebook und zu guter Letzt Snapchat. Das kann schon mal dauern. Geschätzte 5-6 Stunden meines Alltages werden für soziale Netzwerke und das konsumieren von Medien genutzt. Vielen mag das jetzte erschreckend viel erscheinen.
Und um das ganze etwas zu rechtfertigen möchte ich an dieser Stellen hinzufügen dass ich seit fast 2 Jahren Youtube Videos drehe, einen Instagram Blog betreibe und natürlich die Tagesgeschehen und Nachrichten über mein Handy lese.
Aber rechnet doch mal selbst nach (und zwar ehrlich). Ob ihm Zug, die zehn Minuten die man auf den Bus wartet und dabei mal kurz auf Facebook schaut was es neues gibt oder die halbe Stunde am Abend die man auf Instagram Blogs verbringt. Jede Minute zählt.
Aber ja alles in allem bin ich ein äußerst aktiver Nutzer der heutigen Medien.
Mit 15 Jahren habe ich begonnen auf meinem Foodblog über gesunde Rezepte, Mode und meine Hobbies zu schreiben. Von diesem Moment an kamen immer mehr Sachen hinzu bis mir die das bloggen mit Fotos nicht mehr ausreichte.
Nach langem Überlegen und Zweifeln beschloss ich einen eigenen Youtube Kanal zu eröffnen. Das filmen macht mir schon seit ich ein Kleinkind bin Spaß. Was den Schnitt angeht brauchte es ein bisschen mehr Zeit alles zu erlernen. Doch nach einem Wochenende hatte ich die Basics drauf.

Es gibt viele Arten soziale Netzwerke zu nutzen. Sie können viel mehr als man am ersten Blick erwarten mag. Die Mehrzahl aller User nutzt jedoch nur einen Bruchteil aller Funktionen. Das „liken“ und kommentieren von Beiträgen wird zwar häufig gesehen, jedoch nutzen nicht annähernd so viele Menschen die Funktion Inhalte auch zu teilen. Diese Art Social media Plattformen zu nutzen wird als passives Nutzen bezeichnet.

Müsste ich mich selbst kategorisieren würde ich mich als aktiven Nutzer beschreiben. Ich poste jeden zweiten Tag ein neues Bild auf mein Instagram Profil, lade ein, bis zwei mal die Woche ein Youtube Video auf die Plattform hoch, Vernetze mich mit Freunden und neuen Kontakten auf Facebook und zwitschere hin und wieder auf meinem Twitter account über die neusten Ereignisse.

All das beansprucht natürlich sehr viel Zeit aber auch Geduld. Denn was viele nicht wissen ist, dass obwohl alles so einfach und leicht aussieht, steckt oft einmal sehr großer Aufwand hinter einem Foto, Blogpost oder Video. Insbesondere Videos beanspruchen sehr viel Zeit, Nerven und Kreativität.
Glücklicherweise macht sich die Arbeit bezahlt. Nach einiger Zeit, wenn man genügend Abonnenten und eine größere Reichweite generiert hat, kann es auch schon mal vorkommen dass man für das Ein oder Andere Posting mit Firmen zusammen arbeiten kann und somit auch etwas Geld bekommt.

Wenn ich versuche älteren Bekannten oder Neuen Kontakten zu erklären was genau ich da den nun mache im Internet und warum, merke ich ziemlich schnell dass ich das selbst nicht so recht erklären kann. Es macht mir einfach Spaß. Das Schreiben, filmen schneiden und posten nimmt wahrlich viel Zeit in Anspruch aber es gibt mir auch ein Gefühl von Freiheit und Erfüllung. Ich persönlich kann nur jeden empfehlen der sich fürs bloggen interessiert, es aus ganzem Herzen zu wollen und nicht nur lieblos drauf los zu starten ohne wirklich zu wissen was und wen sie damit erreichen wollen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*