Vom Filmproduzentin zur Youtube Legende & eigenen Marke: Casey Neistat

 

Jeder der sich des Öfteren auf Der Video-Plattform YouTube bewegt wird vielleicht schon früher oder später über einen gewissen YouTuber namens Casey Neistat
gestolpert sein.
Falls nicht wird das höchste Zeit. Denn auch wenn Neistat schon bekannter Filmregisseur und Produzent war, der schon mit HBO, Nike und Mercedes Benz zusammen an Werbevideos gearbeitet hat, so ist er doch eher als YouTuber, Familienvater und Abenteurer bekannt.

 

In der Youtube Szene wurde er durch einen seiner Kurzfilme „Bike Lanes“ den er auf Youtube im Jahr 20011 veröffentlichte, bekannt. Nach seinem Erfolgsstart auf Youtube, legte er eine Bemerkenswerte Online-Karriere hin und etablierte sich in kürzester Zeit zu einem Phänomen und einer eigenen Marke. 2015 fing Neistat an täglich einen Vlog (Video-Tagebuch eintrag) auf seinem Youtube Kanal hochzuladen. Innerhalb von nur zwei Jahren generierte er über 1,3 Billionen Videoaufrufe und 6 Millionen Abonennten.

 

Sein Erfolgsrezept: Authentizität, Spontanität, Abenteuerlustigkeit, Kreativität, seine Erfahrung mit Film und Schnitt die er aus seinem Berufsleben mitnimmt und Gastauftritte diverser Persönlichkeiten wie zum Beispiel Karlie Kloss. 

Die Message die er in seinen „Daily Vlogs“ verbreitet ist eine Mischung aus Lebensweisheiten, Motivation mehr zu erleben, das beste aus jeder Situation zu machen und auch Risiken einzugehen.

All das verpackt er in fünf bis zwölf Minuten lange Videos die sich durch beeindruckende Film- und Drohnen-Aufnahmen und dem New Yorker City flair auszeichnen.
Als Wiedererkennungszeichen verwendet Neistat eine zerkratzte Sonnenbrille, sein elektrisches Boosted Board mit dem er in fast jedem seiner Vlogs durch die überfüllten Straßen New Yorks zwischen dem Verkehr druch zischt und seinen unverwechselbarer Film- und Schnittstil die ihm und seine Videos zu der Marke machten die er jetzt verkörpert.

Auch wenn der 36-jährige keine Daily Vlogs mehr auf Youtube hochlädt, sondern den Fokus auf   Kurzfilme, Videoaufträge und sein Familienleben legt, so wird man sicher noch öfter von ihm in Zukunft hören. 

 

 

 

 

 

 

Kathi: Best Practice – annalauraloves

Mit 13 Jahren hat sie ihren YouTube Kanal gegründet, dieser hat mittlerweile 258.410 Abonnenten (Stand 11.01.2017). Knapp 4 Jahre später hat sie still und leise eines Nachts beschlossen, dass Videos alleine nicht mehr genug sind und ihren Blog gegründet. Die Rede ist von Anna-Laura Kummer. Sie gehört zu den Top 30 Bloggern in Österreich und ist laut Blogheim.at auf Platz 8 der Kanäle mit den meisten Followern (plattformübergreifend). Allein auf Instagram hat sie mittlerweile die 114.000 gekackt.
Im Juni letzten Jahres folgte dann ihr eigener Online Shop www.annalauraloves.com. Auf diesen Verkauft sie selbst designte Handyhüllen und einen Wochenplaner. Das ist aber nur der Anfang, weitere Sachen sollen folgen. Continue reading Kathi: Best Practice – annalauraloves

Kritik an zu hohen Wahlkampfkosten. Bürger würden Gelder anders investiere.

Die Wahlwiederholung des Bundespräsidenten sorgte für viel Ärger und Diskussion unter den Bürgern. Ein Grund der für viel Gesprächsstoff sorgte waren die Kosten für die Wahlwiederholung, die auf zehn bis zwölf Millionen 1hochgerechnet wurden.

Auch insgesamt bekamen die zwei Stichwahl-Kandidaten Norbert Hofer und Alexander van der Bellen insgesamt knapp dreizehn Millionen Euro zur Verfügung gestellt um ihre Wahlkampagnen auszuführen, die sich mit der Wiederholung nun auf neun Monate belauft.

Die Kosten für die Stichwahl tragen Bund und Länder. Laut Innenminister Wolfgang Sobotka soll die Bundespräsidenten-Stichwahl mit den Gemeinden mit keinerlei finanzieller Belastung in Verbindung gebracht werden. Da die Fehler immerhin bei den Bezirkswahlbehörden passiert sind, ist dies nur fair.

Bei einer Befragung von 73 Personen ergab sich das Ergebnis, dass die Mehrheit mit dem neuen Wahlergebnis und Van der Bellen als Bundespräsident Österreichs zufrieden ist.

wahlergebnis-bpw2016

Weiters ist es gesetzlich festgelegt dass Die Wahleinnahmen jeden Kandidaten eine Woche vor der Wahl veröffentlicht werden muss.
So führte Van der Bellen einen Wahlkampf mit Spendengelder in Höhe von 7,1 Millionen Euro.
Die Zahlen der Wahleinnahmen von Norbert Hofer wurden noch nicht öffentlich vorgelegt belaufen sich jedoch auf etwa 6 Millionen Euro.

wahlkampsspenden

Somit wurden rund 13 Millionen Euro für den Wahlkampf der sich über fast 9 Monate zog, ausgegeben. Von allen Seiten ertönte darüber scharfe Kritik. Viele Bürger sind der Meinung dass das, in den Wahlkampf investierte Geld, rausgeschmissenes Geld wäre, dass der Staat woanders dringender benötigt.
Der Überfluss an Plakaten, Flyer und anderen Kampagnenaktionen wurde bemängelt. Oft genannte Vorschläge für Investitionen in den Staat sind Bildung, Familie, Verkehr & Innovation und Pensionsvorsorge.

Ergebnisse einer öffentlichen Befragung, für was Bürger das Geld, dass für die Kampagnen der  Bundespräsidentenwahl ausgegeben wurde, verwenden würden.

investition

Oft wird mit der Aussage argumentiert, dass man die Kandidaten sowieso bereits kenne und sich schon längst ein eigenes Bild und Meinung gemacht hat und die Kampagnen der jeweiligen Konkurrenten nicht wahrnimmt.
Dazu kommt dass wir in einem digitalen Zeitalter genug Möglichkeit haben um uns gratis über das Internet zu informieren und die Wahlkämpfe genauso gut online ausgetragen werden könnten.
Und obwohl das ein sehr guter Punkt ist, trifft er nur auf einen Teil der Bevölkerung zu, da Internet-kampagnen hauptsächlich junges Publikum erreichen würde.

Man könnte jedoch auch einen Kompromiss eingehen und einen Teil der Gelder sparen und in anderweitige Dinge investieren um das Wohlergehen der Bürger und der Allgemeinheit zu fördern.

 

 

 

 

Kathi: Bundespräsidentenwahl in Österreich – Warum gehst du wählen?

Warum gehen die Österreicher wählen? Warum gehen Menschen überhaupt wählen?

Selber weiß man seine Gründe und denkt gar nicht groß darüber nach warum. Man geht einfach wählen. Was sind aber die Gründe der anderen? Eine Frage der ich auf den Grund gegangen bin. Ich habe Leute auf der Straße gefragt warum sie wählen gehen und bin auf eine Erkenntnis gekommen. Im Grunde gehen die meisten Leute aus demselben Grund wählen, egal ob Van der Bellen-Wähler oder Hofer-Wähler.

Seit 1907 gibt’s es das allgemeine Männerwahlrecht und seit 1919 das allgemeine Frauenwahlrecht. Im Jahr 1929 gab es eine Reform der Bundesverfassung und dadurch auch vom Wahlgesetz. Im selben Jahr wurde auch die Volkswahl des Bundespräsidenten eingeführt. Seit 2007 liegt das aktive Wahlalter bei 16 und das passive bei 18 Jahren. Die Bundespräsidentenwahl ist die Ausnahme, hier liegt das passive Wahlalter bei mindestens 35 Jahren.

1957 lag die Wahlbeteiligung bei der Bundespräsidentenwahl bei 97,2 Prozent, das ist die höchste in der Geschichte der ersten und zweiten Republik.
Bis 1982 bestand die allgemeine Wahlpflicht bei Bundespräsidentenwahlen in Österreich. Danach wurde diese nach und nach in allen Bundesländern abgeschafft. 2010 fanden die ersten Bundespräsidentenwahlen ohne Wahlpflicht statt.
Im selben Jahr gab es auch die Niedrigste Wahlbeteiligung bei Bundespräsidentenwahlen seit 1957.
Bei der diesjährigen Wahl ist die Wahlbeteiligung von Wahlgang zu Wahlgang gestiegen. Im ersten Wahlgang lag diese bei 68,5 Prozent und bei der Wahlwiederholung bei 74,2 Prozent. Im Vergleich zu 2010 ist das eine Steigung von 20,6 Prozent. Außerdem gab es bei dieser Wahl seit 1957 die erste Wahlanfechtung einer Bundespräsidentenwahl. Bei dieser Wahl gab es etliche Pannen und Probleme die mit Sicherheit eigentlich nicht so passieren hätten sollen.

Bundespräsidentenwahl 2010

Generell war die Bundespräsidentenwahl 2016 eine Wahl, welche sehr viele Menschen beschäftigt hat. Eine Wahl die sehr emotional und persönlich war. Eine Wahl die sicher lange in unseren Köpfen bleibt und auch in die Geschichte eingehen wird.

Online Trends unter der Lupe

Trends kommen und gehen und sind für gewöhnlich nur für kurze Zeit relevant. Wie in so vielen Bereichen gibt es auch in den Medien Trends und Hypes. Meistens entstehen diese jedoch aus, schon vorhanden Formaten und entwickeln sich dann weiter zu einem Trend. Facebook Artikel, Videos und Live-Streams sind drei Trends die in letzter Zeit besonders beliebt geworden sind.

F A C E B O O K – A R T I K E L:
Facebook hat mit Abstand die größte Reichweite von allen sozialen Netzwerken. Diese Reichweite wird tagtäglich mit Content konfrontiert. Zahlreiche Artikel, Videos, Bilder und Kommentare werden auf der Website veröffentlicht. Somit sind Facebook Artikel zu einem Hauptbestandteil unserer regelmäßigen Leselektüre geworden. Möchte man sich jedoch umfangreicher informieren und Wahrheitsgetreue Aussagen lesen so garantiert Facebook nicht für Qualität.

Vorteilhaft bei Content der auf Facebook geteilt wird ist natürlich, dass er die Möglichkeit hat sich extrem schnell zu verbreiten und in kürzester Zeit eine Reichweite zu generieren die auf anderen Wegen so schnell nicht machbar wäre. In anderen Worten hat er größere Chancen Viral zu werden.
Der Überfluss an Content erschwert jedoch das herausfiltern von Artikeln die irrelevant oder unangemessen sind. Nutzer werden mit Falschinformationen konfrontiert die mit reißerischen Titeln und Headern werben um mehr Klicks und somit auch Einnahmen zu generieren.

Eine weitere Problematik stellen die Werbeeinnahmen auf Facebook da. Die Platform gibt keinen Cent des eingenommenes Geldes von Werbeschaltungen an die Produzenten der Artikel ab. Dies macht es Medienunternehmen unmöglich sich ausschließlich mit Online Artikeln finanziell über Wasser zu halten.

V I D E O:
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – Ein Video sagt mehr als tausend Bilder.
Videos haben sich in den letzten Jahren zu einem der meist verwendeten Multimedia Format entwickelt. Auf Facebook findet man fast ausschließlich nur Videos. Sogar Live-Videos werden im Facebook Algorithmus als wichtiger eingestuft und deshalb als erstes in der Timeline angezeigt. Die Interaktionen mit dem Beitrag werden dadurch drastisch erhöht und Nutzern bleibt ein Videobeitrag eher in Erinnerung als ein Text oder ein Bild.

Der einzige Nachteil bei dieser Content Form ist, dass man eine stabile Internetverbindung benötigt und Zugang zur Audio aufbauen muss um das Video in voller Qualität genießen zu können. Auch die Produktion von einem Video ist aufwendiger als die eines Artikels der ausschließlich aus Bildern und Text besteht. Abgesehen von diesen Schwachpunkten ist ein Video die beste Art und Weise Informationen zu teilen.

Bei der Produktion von Videomaterial sollte man sich jedoch im vor hinein auch noch erkundigen welches Material man verwenden darf und für welches man Lizenzen oder eine Zustimmung braucht. Andernfalls könnte man Richtlinien oder Gesetzte verstoßen.
Durch die Einführung von Videoformaten online, haben sich Berichterstattungen verändert und anpassen müssen.

L I V E – V I D E O:
Live Videos wiederum sind sehr einfach und unaufwändig zu erstellen. Im Gegensatz zu normalen Videos können Zuschauer durch das kommentieren mit dem Videoproduzenten interagieren. Auf Facebook gibt es auch die Möglichkeit auf Live-Videos zusätzlich mit der Emotionen-Funktion zu reagieren und somit auf die Sekunde genau, die Stimmung preis zu geben.

Live Videos werden auch als allererstes in der Facebook Timeline angezeigt weil sie so schwer gewichtet sind. Hat man eine Facebook Seite abonniert, die gerade Live ein Video überträgt, so sieht man dieses Live-Video die ganze Nutzungszeit über rechts unten als verkleinertes Video um jederzeit darauf zugreifen zu können.
Das tolle bei dieser Art des „Sharings“ ist, dass es durch die Liveübertragung zu einem schnellen Informationsaustausch kommt und eine gewisse Transparenz vorhanden ist.
Sobald ein Live-stream jedoch beendet ist sinkt die Relevanz rapide ab und die Videos werden nur noch sehr selten ein zweites mal angeschaut.

Obwohl diese Trends momentan sehr beliebt sind ist es unsicher ob sie auch noch in einem Jahr genauso relevant sein werden.

Kathi: Trends Online Journalismus

Die Branche die sich wohl am schnellsten verändert ist die Medienbranche. Immer wieder kommen neue Plattformen, Strategie etc. auf den Markt. Manche bleiben Hypes und andere Entwickeln sich zu Trends.

Influencer Marketing

Reguläre Werbung rückt immer mehr in den Hintergrund und eine Strategie rückt immer mehr in den Vordergrund: Influencer Marketing. Unternehmen setzen mittlerweile immer mehr in Blogger und Influencer. Kunden vertrauen anderen Kunden, in den Fall den Influencern, viel mehr als herkömmlicher Werbung. Warum aber setzen Unternehmen in Influener? Unsere Welt spielt sich immer mehr online ab, das heißt die Reichweite für Blogger und Influencer wird immer größer. Als Unternehmen selbst eine große Community aufzubauen würde viel zu lang dauern, deswegen ist der einfachste Weg Influencer Marketing. Diese haben auch eine gute Beziehung zu ihren Lesern, dadurch wird die Werbung auch um einiges besser von den Kunden angenommen.

Durch diese Art der Werbung kann eine definierte Zielgruppe erreicht werden, eine die mit regulärer Werbung gar nicht erreicht werden kann. Zu den Schwächen und Gefahren des Influencer Marketings. Das Unternehmen muss sehr Transparent gegenüber des Influencers sein und dann in Folge auch gegenüber dem Leser, sprich Kunde. Der Influencer muss zum Produkt oder Profil des Unternehmens passen, dass die Werbung wirksam und authentisch ist.
Durch die Influencer entsteht direkter Kontakt zu den Kunden. Durch Influencer Marketing wird der Content bestmöglich an die Zielgruppe gebracht. Durch den Style des Influencers kommt der Content natürlich rüber. Außerdem können diese Informationen über das Unternehmen oder die Marke übermitteln die sonst nach außen nicht so sichtbar sind.
Diese Strategie beziehungsweise Art von Werbung wird immer populärer und kommt bei Kunden immer besser an. Die herkömmliche Werbung wird immer weniger werden und es wird auf Influencer Marketing oder Content Marketing gesetzt.

Snapchat

Eine der beliebtesten Plattformen und der Trend schlechthin momentan: Snapchat. Snapchat der Vorreiter für flüchtige Content Formate. Deswegen so beliebt da Content nur für 24 Stunden sichtbar ist. Ein Kurzlebiges Content Format passend zu unserer kurzlebigen Gesellschaft. Die Aufnahmezeit von Snapchat ist begrenzt auf 10 Sekunden. Snapchat bietet eine Plattform mit großer Reichweite. Es ist weltweit verfügbar und auch noch kostenlos. Wie jedes Format hat auch dieses seine Schwäche. Der wohl wichtigste Faktor ist, dass für Snapchat ein Smartphone benötigt wird. Die App schluckt unteranderen wohl den meisten Akku und auch Datenvolumen. Da Snapchat auch doch online ist und kurzlebig leidet die Bild- und Video-Qualität darunter. Snapchat ist auf Video und Bild ausgelegt, daher ist die Möglichkeit von Text begrenzt.

Es bieten sich auch einige Möglichkeiten für Unternehmen, speziell Medienunternehmen und Online-Formate. Durch Snapchat har man eine bestimmte Zielgruppe. Das Publikum ist jung, wenn nicht sogar jugendlich. Es lässt sich Ideal nutzen zur Selbstvermarktung, aber auch eine sehr schnelle Vermarktung. Möglichkeiten für Medienunternehmen speziell sind das anteasern von Themen, Ankündigungen, die Interaktion mit Usern. Snapchat kann auch Insights in den Produktionsalltag bringen oder bei Events und Ereignissen. Wie bei allen gibt’s auch hier wieder Risiken. Jeder weiß wo, wann & was der „Snapchatter“ macht. Die ältere Generation wird ausgeschlossen. Für viele User entsteht ein Zwang, da die Angst etwas zu verpassen ziemlich groß ist.

Snapchat bietet eine Platform für Unternehmen, um Insights zu geben, anteasern oder Vermarktung. Viele Medien sehen den Wert in Snapchat noch nicht und sollten es mehr nutzen.

(Facebook) Live Videos

Live Videos werden immer populärer. Vor allem deswegen, weil diese vom Facebook Algorithmus besser gerangt werden. Live Videos werden grundlegen als „echter“ wahrgenommen, da sie den Moment zeigen. Was wirklich passiert ohne Bearbeitung. In gewisser Hinsicht sind Live Videos kurzlebig. Sie werden zwar im Nachhinein abgespeichert und können wieder angeschaut werden, aber sie sind nur in dem Moment aktuell. Während der Live Session können Zuseher und Filmer miteinander interagieren. Durch das Streamen leidet die Qualität der Videos. Außerdem sollte die richtige Zeit gewählt werden um Live zu gehen, damit eine möglichst große Reichweite erreicht werden kann.

Ähnlich wie bei Snapchat können Insights gegeben werden. Bei Events kann auch gefilmt werden, wie zum Beispiel bei der Bundespräsidentenwahl als Alexander van der Bellen seine Kandidatur bekannt gegeben hat. Sowohl für den Zuseher als auch für den Filmer ist es ein hoher Zeitaufwand. Die Mehrheit der Videos werden ohne Ton angeschaut, da die meisten Personen Facebook über Mobileendgeräte konsumieren, wenn sie auf den Weg in die Arbeit oder nachhause.

Liz: 24/7 Online

Das Handy als nützlicher Zweckgegenstand und alltäglicher Begleiter, immer in Reichweite. So sieht die Realität für die meisten Smartphone Nutzer heutzutage aus. Doch womit wir die Zeit die wir am Handy verbringen eigentlich nutzen, bleibt jeden sich selbst überlassen.

Mein Alltag fängt zum Beispiel mit meinem Lieblingslied, abgespielt von meinem iphone als Wecker an. Ein kurzer Griff und schon bin ich online. Meine erste Tätigkeit ist nicht, aufstehen, zähne putzen oder Kaffee machen.
Nein!
Meine erste Prioritaät ist es mich auf den neusten Stand zu bringen.

Zuerst Whatsapp dann Instagram, Facebook und zu guter Letzt Snapchat. Das kann schon mal dauern. Geschätzte 5-6 Stunden meines Alltages werden für soziale Netzwerke und das konsumieren von Medien genutzt. Vielen mag das jetzte erschreckend viel erscheinen.
Und um das ganze etwas zu rechtfertigen möchte ich an dieser Stellen hinzufügen dass ich seit fast 2 Jahren Youtube Videos drehe, einen Instagram Blog betreibe und natürlich die Tagesgeschehen und Nachrichten über mein Handy lese.
Aber rechnet doch mal selbst nach (und zwar ehrlich). Ob ihm Zug, die zehn Minuten die man auf den Bus wartet und dabei mal kurz auf Facebook schaut was es neues gibt oder die halbe Stunde am Abend die man auf Instagram Blogs verbringt. Jede Minute zählt.
Aber ja alles in allem bin ich ein äußerst aktiver Nutzer der heutigen Medien.
Mit 15 Jahren habe ich begonnen auf meinem Foodblog über gesunde Rezepte, Mode und meine Hobbies zu schreiben. Von diesem Moment an kamen immer mehr Sachen hinzu bis mir die das bloggen mit Fotos nicht mehr ausreichte.
Nach langem Überlegen und Zweifeln beschloss ich einen eigenen Youtube Kanal zu eröffnen. Das filmen macht mir schon seit ich ein Kleinkind bin Spaß. Was den Schnitt angeht brauchte es ein bisschen mehr Zeit alles zu erlernen. Doch nach einem Wochenende hatte ich die Basics drauf.

Es gibt viele Arten soziale Netzwerke zu nutzen. Sie können viel mehr als man am ersten Blick erwarten mag. Die Mehrzahl aller User nutzt jedoch nur einen Bruchteil aller Funktionen. Das „liken“ und kommentieren von Beiträgen wird zwar häufig gesehen, jedoch nutzen nicht annähernd so viele Menschen die Funktion Inhalte auch zu teilen. Diese Art Social media Plattformen zu nutzen wird als passives Nutzen bezeichnet.

Müsste ich mich selbst kategorisieren würde ich mich als aktiven Nutzer beschreiben. Ich poste jeden zweiten Tag ein neues Bild auf mein Instagram Profil, lade ein, bis zwei mal die Woche ein Youtube Video auf die Plattform hoch, Vernetze mich mit Freunden und neuen Kontakten auf Facebook und zwitschere hin und wieder auf meinem Twitter account über die neusten Ereignisse.

All das beansprucht natürlich sehr viel Zeit aber auch Geduld. Denn was viele nicht wissen ist, dass obwohl alles so einfach und leicht aussieht, steckt oft einmal sehr großer Aufwand hinter einem Foto, Blogpost oder Video. Insbesondere Videos beanspruchen sehr viel Zeit, Nerven und Kreativität.
Glücklicherweise macht sich die Arbeit bezahlt. Nach einiger Zeit, wenn man genügend Abonnenten und eine größere Reichweite generiert hat, kann es auch schon mal vorkommen dass man für das Ein oder Andere Posting mit Firmen zusammen arbeiten kann und somit auch etwas Geld bekommt.

Wenn ich versuche älteren Bekannten oder Neuen Kontakten zu erklären was genau ich da den nun mache im Internet und warum, merke ich ziemlich schnell dass ich das selbst nicht so recht erklären kann. Es macht mir einfach Spaß. Das Schreiben, filmen schneiden und posten nimmt wahrlich viel Zeit in Anspruch aber es gibt mir auch ein Gefühl von Freiheit und Erfüllung. Ich persönlich kann nur jeden empfehlen der sich fürs bloggen interessiert, es aus ganzem Herzen zu wollen und nicht nur lieblos drauf los zu starten ohne wirklich zu wissen was und wen sie damit erreichen wollen.

Kathi: Snapchat, Instagram & Co.

Verbringe ich zu viel Zeit auf Social media Plattformen?

6:00 Uhr: der Wecker läutet. Es ist Donnerstag und ich muss in die FH, aber bevor ich aufstehe wird erst mal Snapchat gescheckt. Das Ganze dauert mit Sicherheit fast 10 Minuten. Danach heißt es aufstehen. Snapchat habe ich jetzt seit gut eineinhalb Jahren. Ich benutz es aber hauptsächlich um die Stories anderer anzusehen, anstatt selbst zu posten. Die Stories von diversen bekannteren Bloggern und anderen Instagram Sternchen interessieren mich am meisten. Ich merke aber immer mehr das mich das ganze zwischenzeitlich ziemlich nervt und ich entfolge denen, die sehr viel snappen oder einfach nur negative Stimmung verbreiten.

7:30 Uhr: ich sitz im Zug. Als heißt es mal Kopfhörer rein und Spotify oder Podcasts hören. Im Zug durchforste ich dann den nächsten Social Media Kanal, nämlich Instagram. Das ist mit Sicherheit mein Lieblings Kanal, auf dem bin ich auch am aktivsten. Ich versuch hier jeden Tag ein Bild zu posten, wenn ich mal keines hab das mir gefällt oder das in meinen Feed passt ist es, aber halb so schlimm. Ein schöner Feed ist mir persönlich sehr wichtig. Ein schöner Feed bedeutet für mich, dass meine Bilder farblich und thematisch gut zusammenpassen. Ich versuche hier meine Follower Anzahl bewusst zu steigern und auf meinen Blog aufmerksam zu machen. Nach Instagram wird meine Facebook Timeline gecheckt. Das geht ziemlich schnell, weil ich Facebook ziemlich „uninteressant“ finde und eher passiv nutze. Hauptsächlich nutz ich Facebook um mit Freunden in Kontakt zu bleiben oder auf meine Blogposts aufmerksam zu machen.

8:30: die erste Vorlesung beginnt. Die dauert bis 12:55, da kann es zwischendurch schon mal etwas trocken und fad werden. Das ist dann die Zeit in der wieder Instagram geöffnet wird. Oftmals wurde da nicht viel Neues gepostet.

12:55: Mittagspause. Ich und die anderen der Klasse suchen und einen „Glasraum“, dass wir uns dort hinsetzen können, essen können und Aufgaben für die Lehrveranstaltungen erledigen können. Zuerst wird erstmal gegessen. Nebenbei werden dann die Snaps die seit der früh gepostet wurden angeschaut. Instagram wird dann meistens auch nochmal gecheckt. Das ist dann meistens auch die Zeit, in der ich selbst ein Bild poste. Wenn ich kein Bild um die Mittagszeit poste ist es entweder erst am Abend, so ab 18:00 Uhr oder schon in der Früh. Das sind nämlich die Zeiten in denen die meisten Leute online sind und das Bild auch am ehesten sehen.

17:20: FH ist aus. Am Weg nachhause wird wieder Musik auf Spotify oder Podcasts gehört. Die Zeit genieß ich dann meistens und schau auf keine Social Media Plattformen.

18:45: zuhause angekommen. Während dem kochen schau ich dann meistens auf Snapchat. Zum Abend hin bin ich dann immer weniger online. Nur wenn ich sehe das jemand mein Bild geliked hat oder jemand der mich interessiert etwas postet. Ich habe nämlich bei manchen die Benachrichtigungen aktiviert, damit ich kein Bild verpasse.

Vor dem schlafen gehen schau ich dann meistens noch mal auf Snapchat und Instagram, aber das wird auch immer seltener.